Schütze und Wassermann

Wie Schütze und Wassermann im ältesten systematischen Schema der Astrologie zueinander stehen, die Fakten dahinter und was zwei Menschen daraus machen können.

Sextil

Schütze und Wassermann liegen zwei Zeichen auseinander: ein Sextil. Ptolemäus nennt das Sextil harmonisch, weil es Zeichen derselben Art verbindet, beide Yang oder beide Yin.

Quelle: Ptolemäus, Tetrabiblos, Buch I, Kapitel 13.

Die beiden Zeichen

SchützeWassermann
ElementFeuerLuft
QualitätVeränderlichFix
PolaritätYang: nach außen gerichtet, aktivYang: nach außen gerichtet, aktiv
HerrscherJupiterSaturn (klassisch), Uranus (modern)

Jeder Herrscher im anderen Zeichen

Jupiter, Herrscher von Schütze, in Wassermann: keine essenzielle Würde.

Saturn, Herrscher von Wassermann, in Schütze: keine essenzielle Würde.

Traditionelle Herrscher. Die essenzielle Würde ist das Maß der Tradition dafür, wie wohl sich ein Planet in einem Zeichen fühlt.

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Wie wir das lesen

Diese Seite folgt der ältesten systematischen Darstellung, wie Zeichen zueinander stehen: Ptolemäus' Tetrabiblos, Buch I, Kapitel 13 bis 16 (2. Jahrhundert). Sie umfasst die vier Aspekte, die gebietenden und die schauenden Paare und die unverbundenen Zeichen. Ptolemäus begründet sie astronomisch (gleiche Aufstiegszeiten, gleiche Tageslängen), daher lesen wir die gebietenden Paare als Spiegelbilder über einen Äquinoktialpunkt und die schauenden über einen Solstitialpunkt; die Übersetzung von Robbins liest den Spiegelpunkt als Zeichen. Wir vergeben keine Punkte: Ein Paar von Zeichen ist eine symbolische Geometrie, keine Messung.

Was die Forschung sagt

Große Studien haben geprüft, ob Zeichenpaare vorhersagen, wer heiratet oder sich scheiden lässt. Eine Studie der schwedischen Bevölkerungsregister (Helgertz und Scott, 2020) und eine über rund zehn Millionen Paare im Zensus 2001 von England und Wales (Voas, 2007) fanden keinen Effekt. Lies diese Seite als Anlass, über eine Beziehung zu sprechen, nicht als Vorhersage.